Die individuelle Schmuckurne

Der Gedanke einer individuellen Gestaltung des letzten Kleides eines Menschen spiegelt dessen Individualität. Um diese zu beschreiben sollte ein Gespräch mit den Hinterbliebenen erfolgen.

Wie lässt sich der Charakter des Verstorbenen beschreiben?
Welche Ziele verfolgte die Person zu Lebzeiten?
Womit beschäftigte sie sich privat?
Welche Hobbys wurden betrieben?
Nach welcher Mode kleidete sie sich?
In welche Kleidung fühlte er sich wohl? Aus welchen Materialien wurde diese Kleidung hergestellt?

Fragen dieser Art bilden die Basis meiner Kreationen.

So sind die Gestaltungsmöglichkeiten vielfältig, ob eckig/kantig in Form eines Kristalls, rund in Form einer Rolle oder in klassischer Urnenform aber besonderer Oberflächenbearbeitung. (siehe Abbildungen – Beispiele in klassischer Form verarbeitet mit Jute, Jeans-Stoff, Strohseide oder Bananenpapier ohne Applikationen).
Darüber hinaus sind auch Applikationen denkbar die, die Besonderheit des Verstorbenen widerspiegeln.

Ich nutze zur Herstellung nur natürliche Materialien wie z.B. Leinen, Gips und Leim.
Der gelebten Individualität der Person entspricht das von mir handgefertigte Unikat.

Nach einem Gespräch über obige Punkte dauert die Herstellung der individuellen Schmuckurne etwa eine Woche.