Malen und Zeichnen bzw. jede künstlerische, kreative Arbeit ist Balsam für die Seele.
Der Mensch taucht ab in eine andere Welt, in der er konzentriert, für den realen Augenblick anderen nicht mehr zugänglich ist.Malen und Zeichnen lernen heißt Sehen lernen, d.h. sich frei zu machen von den im Hirn gespeicherten Stereotypen Formen.
Meine Malerei folgt den Stilelementen des abstrakten Expressionismus. Es sind gegenstandslose Arbeiten, die keine Geschichten erzählen, sondern ausschließlich auf den Dialog mit dem Betrachter ausgerichtet sind. Die informelle Gestaltung der Bilder soll den Betrachter, mit dem Bild zu einen Gespräch aufzufordern. Ich versuche in meinen Bildern Räume zu schaffen, nutze dabei sowohl transparente wie auch volle Farben. Ich animiere den Betrachter diese zu suchen und zu durchblicken, d.h. dahinter zu schauen.
Diese Bilder fordern den Betrachter zur Kommunikation auf. Jeder Rezipient sieht das Bild anders als andere, für sich entsprechend seiner Stimmung morgens anders als abends.
Das Bild wird assoziiert, einsortiert und bekommt seinen Platz im eignen geistigen Zusammenhang. Unser Gehirn ist darauf aus gelegt unsere Wahrnehmung ein zu sortieren um sie zu verstehen.
Zwingend dazu ist, hinsehen und kommunizieren, um den Sortiervorgang in Gang zu setzen.
Meine Malerei ist ein Resultat von Spontaneität und Emotion im Schaffensprozess. Eine figürliche Darstellung auch in abstrakter Form findet nicht statt und wird von mir stringent abgelehnt. Es besteht das Prinzip der Formlosigkeit.
Ich stehe in direkter Kommunikation mit der Farbe und dem Malgrund und arbeite intuitiv, spontan und gefühlvoll, versuche den Zufall zu beherrschen und mit unvorhersehbaren Geschehnissen im Prozess des Malens umzugehen.